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Klimawandel im oberösterreichischen Tourismus

Mag. Karl Pramendorfer (OÖ. Tourismus), Univ. Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb (Departmentleiterin Meteorologie BOKU, Studienautorin) und LR Rudi Anschober präsentieren die Auswirkungen des Klimawandels auf den OÖ. Tourismus
Klimawandel und Tourismus stellen für naturbezogene Betätigungen eine enge Verbindung zueinander dar. Speziell für spontane Inlandsausflüge und Urlaube spielt die Wettervorhersage eine gewichtige Rolle.
Darauf reagiert haben das Land Oberösterreich sowie der Tourismus Oberösterreich indem sie eine Studie bezüglich der Klimabedingungen auf das touristische Offert Oberösterreichs hin veranlasst haben, die eventuelle Handlungsfelder zutage bringt.
Der fünfte Klimaforschungsbericht für Oberösterreich liegt nun vor und verdeutlicht die klimatischen Einflüsse auf den Tourismus in Oberösterreich.
Verallgemeinernd lässt sich im Forschungsbericht für die Tourismusbranche erkennen, dass die klimatischen Bedingungen in den nächsten Jahren für den Sommer gewinnbringend sind, da die Temperatur pro Dekade um 0,5 Grad ansteigen wird. Für den Wintertourismus stellt diese Erwärmung jedoch große Probleme dar, da auf lange Sicht kein Schneedeckenaufbau mehr zustande kommen kann. Generell lässt sich sagen, dass man dieser Klimaentwicklung rasch entgegensteuern muss. Die Studie rät daher zur Energieeinsparung und Umstellung auf erneuerbare Energien, sowie zueinem größeren öffentlichen Verkehrsnetz in Tourismusgebieten.
SPA WORLD Business, Ausgabe 5/2009
